Nachrichten zum Thema Wahlkreis

11.07.2017 in Wahlkreis

Bundestag kauft auf Vorschlag von Blienert (SPD) Werk des Paderborner Künstlers Hagebölling

 

Auf Empfehlung des Bundestagsabgeordneten Burkhard Blienert hat der Deutsche Bundestag in der Ankaufsitzung des Kunstbeirats beschlossen, ein Werk des in Paderborn ansässigen Künstlers Wilfried Hagebölling für die parlamentarische Kunstsammlung zu erwerben.

„Ich freue mich sehr, dass die Kunstsammlung des Deutschen Bundestags auf meinen Vorschlag hin mit einem Werk von Wilfried Hagebölling bereichert wird. Mit der Aufnahme eines seiner Werke in die Kunstsammlung des Deutschen Bundestages erfährt Hageböllings außerordentliches künstlerisches Schaffen Anerkennung und Würdigung“, erklärt Blienert, der ordentliches Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages ist.

Wilfried Hagebölling ist einer der renommiertesten deutschen Bildhauer und Zeichner. Er hat insbesondere für seine begehbaren Stahlarbeiten überregionale Bekanntheit erlangt. Neben vielfachen Auszeichnungen für seine künstlerische Arbeit ist Hagebölling zudem Träger des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen 2012. Wilfried Hagebölling sagt: „Ich bin gegen eine massentaugliche ‚Kunst’, die die Städte zukrempelt und die Gehirne verstopft. Kunst ist Widerstand gegen das Gewöhnliche, Konventionelle, ist Auseinandersetzung mit Erfahrungen und Selbsterfahrungen zwischen hier und mir.“

Anfang Mai besuchte Blienert den Bildhauer zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen aus der Arbeitsgruppe Kultur und Medien der SPD-Bundestagsfraktion im Rahmen einer zweitägigen Bereisung durch seinen Wahlkreis. Hagebölling führte seine Gäste durch seinen Skulpturengarten und empfing sie anschließend in seinem Atelier. Die Bundestagsabgeordneten Dr. Eva Högl, Hiltrud Lotze, Siegmund Ehrmann und Martin Dörmann zeigten sich beeindruckt – sowohl von Hageböllings Stahlarbeiten im Freien als auch von seinen Bildern im Atelier. Aber nicht nur die Arbeiten des Künstlers sorgten für Bewunderung. Wilfried Hagebölling und seine Lebensgefährtin Monika Hoffmann empfingen ihre Gäste mit großer Herzlichkeit und Gastfreundschaft.

Die Kunstsammlung des Deutschen Bundestages umfasst etwa 4.000 Exponate. Die Entscheidung, ob und welche Arbeiten angekauft werden, trifft der Kunstbeirat des Deutschen Bundestages. Das Gremium umfasst neun Mitglieder aus allen fünf Bundestagsfraktionen. Der Kunstbeirat wurde 1995 gegründet und ging aus der Kunstkommission hervor, die 1979 von der Sozialdemokratin und ehemaligen Präsidentin des Deutschen Bundestages Annemarie Renger (1919-2008) gegründet wurde.

07.07.2017 in Wahlkreis

Mobilität: Gerecht, ökologisch, sicher, aber wie? Blienert (SPD) lädt zu Diskussion mit Verkehrsexperte Hartmann (SPD)

 

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Burkhard Blienert lädt am Mittwoch, den 12. Juli 2017 um 18 Uhr zur Fraktion vor Ort mit dem Verkehrsexperten Sebastian Hartmann zum Thema „Zukunft Mobilität. Gerecht, ökologisch, sicher“ ins Paderborner Hotel Aspethera ein.

Hartmann, Mitglied im Verkehrsausschuss, wird darüber sprechen, was aus Sicht der SPD-Bundestagsfraktion für eine zukunftsfähige und nachhaltige Mobilität getan werden muss.

Die SPD verfolgt eine flexible und nachhaltige Verkehrspolitik mit einem möglichst hohen Mobilitätsgrad, aber gleichzeitig geringen Belastungen für Mensch und Umwelt. Einzelne Verkehrsträger sollen vernünftig kombiniert und mehr Verkehr von der Straße auf umweltfreundliche Verkehrsträger wie Schienen- und Wasserstraßen verlagert werden.

Hier setzt der neue Verkehrswegeplan an. Mit ihm wird der Bund bis 2030 mehr als 270 Milliarden Euro in Verkehrswege investieren. Bis 2030 sollen 26,7 Milliarden Euro in den Aus- und Neubau des Personen- und Güterverkehrs auf der Schiene investiert werden. Auch die Regionalisierungsmittel, die der Bund den Ländern für den Schienenpersonennahverkehr zur Verfügung stellt, sollen kontinuierlich steigen, zudem Elektroautos und den Ausbau der entsprechenden Ladeinfrastruktur gefördert werden.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung unter Tel.: 030/227-78499 oder per Mail: burkhard.blienert@bundestag.de wird gebeten.

03.07.2017 in Wahlkreis

Podiumsdiskussionen mit Tradition. Kurzportrait über das Berufskolleg Schloß Neuhaus

 
Das Berufskolleg Schloß Neuhaus von außen

Beim Berufskolleg Schloß Neuhaus lehne ich mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich in Sachen Podiumsdiskussionen von einer Veranstaltung mit Tradition spreche. Bereits zur Bundestagswahl 2009, zur Landtagswahl 2010, zur Bundestagswahl 2013 und zur vergangenen Landtagswahl 2017 trafen sich die Kandidaten der Parteien im Forum des Berufskollegs zum verbalen Meinungsaustausch. Am 4. Juli steht um 9:35 Uhr die nächste Podiumsdiskussion an. Natürlich geht es dieses Mal um die Bundestagswahl. Die Moderation liegt bei Jürgen Lutter. Warum das Berufskolleg so engagiert ist und was dort alles angeboten wird, erfahrt ihr im nachfolgenden Kurz-Portrait.

30.06.2017 in Wahlkreis

Laschets neues NRW-Kabinett: OWL ohne Gesicht und Einfluss in Düsseldorf

 

Der Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der SPD Paderborn Burkhard Blienert erklärt zum neuen Kabinett von Ministerpräsident Armin Laschet:

24.05.2017 in Wahlkreis

Was hält die Welt zusammen? Angeregte Diskussion in Paderborn mit Blienert und Mützenich

 

Die Bundestagsabgeordneten Burkhard Blienert und Dr. Rolf Mützenich begrüßten interessierte Gäste zur Veranstaltung „Was hält die Welt zusammen? Politik in Zeiten globaler Krisen" im Paderborner Hotel Aspethera.

Wie berechenbar ist Donald Trump? Welche Rolle spielt Russland als Partner Deutschlands? Wie verändert sich die arabische Welt? Und was macht die starke Position Erdogans in der Türkei aus? Mit diesen Fragen beschäftigte sich Dr. Rolf Mützenich, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, bei einer Fraktion-vor-Ort-Veranstaltung in Paderborn. Auf Einladung des Paderborner Bundestagsabgeordneten Burkhard Blienert hatte Mützenich mit den zahlreichen Gästen darüber diskutiert, was die Welt in Zeiten globaler Krisen zusammen hält.
„Die Welt scheint aus den Fugen geraten zu sein. Die Auswirkungen spüren wir auch in Deutschland, in der Begegnung mit Flüchtlingen, als ökonomische Folgen oder in der Außen- und Verteidigungspolitik“, führte Burkhard Blienert in die von ihm moderierte Veranstaltung ein.
Der Kölner Bundestagsabgeordnete Mützenich, der im SPD-Fraktionsvorstand für die Themen Außenpolitik, Verteidigung und Menschenrechte zuständig ist, lieferte einen überaus interessanten Einblick in die Entstehungsgeschichte globaler Konflikte. Der Anstieg der Weltbevölkerung, der Kampf um Ressourcen, mangelnde Alphabetisierung, Macht- und Interessenskonflikte führte er unter anderem als Punkte an, an denen Konflikte eskalieren können. Auch Religion, Aufrüstung, Fluchtbewegungen und die Missachtung von Regeln und Normen erläuterte er als „Kipppunkte“.


Dann zeigte er die Handlungsspielräume der deutschen Außenpolitik auf. Neben kurzfristigen Handlungen wie humanitären Hilfen, Diplomatie und einer guten Flüchtlingspolitik sieht Mützenich vor allem die internationalen Institutionen als mittelfristig geeignete Mittel zur Deeskalation an. Globale Entspannung, Klimapolitik und eine gerechte Weltwirtschaftspolitik könnten zur Entspannung und Konfliktprävention beitragen, so der Außenpolitiker. Er machte aber auch deutlich, dass Deutschland sich seiner Verantwortung in der Weltpolitik stellen muss. Ohne starke Institutionen wie UN, EU, Europarat und OSZE seien die Krisen nicht zu bewältigen.

Burkhard Blienert blickte nach der Veranstaltung noch einmal auf die Auswirkungen auf Deutschland. Das große ehrenamtliche Engagement zeichne die Willkommenskultur in unserem Land aus, bemerkte Blienert. „Aber Wahlerfolge von Nationalisten und Populisten – blicken wir zum Beispiel nach Frankreich und in die USA – machen uns Sorgen und beunruhigen uns alle. Wir dürfen uns davon nicht einschüchtern lassen und den Populisten in Deutschland einen Nährboden liefern, sondern müssen uns klar der Angstmacherei entgegen stellen“, fand der Paderborner Bundestagsabgeordnete deutliche Worte. Dafür sei es auch wichtig, die politischen Handlungsspielräume zur Lösung der komplexen Konflikte auszuloten. In der lebhaften Diskussion mit Blienert und Mützenich konnte ein interessanter Einblick in die deutsche Außenpolitik gewonnen werden.

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